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Was hab ich so gemacht?

Ja, das eine gute Frage.

Den November hab ich eigentlich nur gearbeitet und es gab auch nicht viel neues. Außer dass ich so um diese Zeit einen einen Portugiesischkurs für Ausländer an der staatlichen Uni in Natal angefangen habe. Mit Niveau 1 bin ich jetzt schon durch, hier ging es nur darum anzufangen zu sprechen aber das konnten wir ja schon. Jetzt im März nach dem ganzem Karnevals gerummel geht es dann weiter mit Niveau 2 in dem ich dann auch endlich lernen werde korrekt auf Portugiesisch zu schreiben, juhu. Und ein Zertifikat gibt es nach der Abschlußprüfung auch, spitze :D

 Der Dezember verlief auch sehr ruhig. Aber das Highlight war natürlich das am 07.12 Simon hier her gekommen ist und für fast einen Monat geblieben ist. Ich hab ihm meine Arbeit zeigen können aber auch meine Gastfamilie, die ihn direkt ins Herz geschloßen haben. Mit ihnen haben wir dann auch ein super schönes Weihnachtsfest verbracht, bei dem es sogar einen Tag deutsche Küche gab. Simon&Ich haben gefüllten Truthanh mit Knödel und Rotkohl gemacht, kam super an! Silvester haben wir dann in Pipa mit meinen Gastgeschwistern  verbracht, wo wir zu vor schon mal eine Woche waren. Super schön, alle kommen zum Strand um dann um 0 Uhr das Feuerwerk zu sehen und sich ein frohes Neues zu wünschen. Ich hoffe ihr seid auch alle gut ins neue Jahr gerutsch und hattet besinnliche Weihnachten.

Anfang Januar musste Simon dann leider zurück fliegen und um nicht in Liebeskummer zu geraten bin ich dann kurzerhand einen Tag später in den Urlaub gefahren, nach Bahia (der letzte Bundesstaat der noch zu Nordosten gezählt wird). Die erste Woche habe ich in Lencois, einem Städtchen ganz in der Nähe vom Nationalpark "Chapada Diamantina", von hier aus haben wir kleinere Wanderungen in den Nationalpark unternohmen. Dann ging es weiter in das Dorf "Vale de Pati" das quasi schon im Nationalpark liegt, hier haben wir dann eine 5 Tages Wanderung gestartet mit allerhand Leuten die man so auf dem Weg trift und das selbe machen wollen Ich habe mehrere wunderschöne Wasserfälle gesehen, durch Täler gelaufen und herrliche Aussichten auf Bergketten genoßen. Es war einfach beeindruckend Gottes Herrlichkeit auf diese Weise zu erfahren und ich muss auch sagen das es mein Lieblingsteil der Reise war. Nach dem ganzem wander ging es dann nämlich Richtung Strand auf die Insel Boipeba, wo wir dann Mondaufgänge bei seichter akustik Musik und Muschel geniesen konnten. Aber auch ganz ander Natur erleben konnten und jede Menge Krebse beobachten und Mangos ohne Ende essen konnten. Nun ging es weiter nach Barra Grande einem kleinem Surfer Ort in dem wir noch ein bisschen auspannen konnten bevor es in die Großstadt ging. Bevor ich es vergess hier haben wir einen Deutschen getroffen der doch ernsthaft eine Dönerbude in Brasilien aufgemacht hat! :D Der Döner Kai. Nach 5 Tagen dort ging es weiter nach Salvador. Wunderschön, Kirchen on mas, eine Kolonial Altstadt, Künstler an jeder Ecke aber auch große Armut. Hier habe ich das Festa de Yemanja mit erleben dürfen. An diesem Tag werden der Meeresgöttin Blumen und Parfume gebracht also direkt in Meer geworfen. Auch gibt es viel Segnungen und und und. Tja und seit dem 04.02 bin ich wieder zu Hause. Ich könnte noch so viel mehr über meine Reise erzählen. Ich hab diese Zeit sehr genossen und viel mehr über den Nordosten gelernt. Wer Fragen darf gerne Fragen ich freu mich. 

9.2.11 18:11

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